FAQ
Was bedeutet At the heart of it all?
Aus dem Englischen übersetzt bedeutet At the heart of it all: Im Herzen des Ganzen. Dabei geht es um die Frage, was wirklich zählt und wichtig ist – zum Beispiel beim Kennenlernen von anderen Menschen.
Was ist die Idee hinter dem Stück?
At the heart of it all ist ein Experiment, bei dem sich zwei Tänzer*innen auf der Bühne zum ersten Mal begegnen. Es gibt vorher keine Proben oder Absprachen zwischen den beiden.
Kennen sich die Tänzer*innen wirklich nicht?
Wir haben alles unternommen, damit die Situation auch wirklich authentisch ist. Bewerben konnten sich die Tänzer*innen über einen Open Call. Die Besetzungen wurden dann so gewählt, dass sich Wohn- und Arbeitsort, Ausbildungsstätte und Tanz-Stil möglichst voneinander unterscheiden – denn die Tanzwelt ist klein.
Und wenn sie sich doch kennen?
Sollten sich die Tänzer*innen doch schon einmal begegnet sein, werden wir das tatsächlich erst auf der Bühne erfahren. In diesem Fall haben sie die Anleitung, neue Seiten der anderen Person kennenzulernen. Denn wer kennt jemanden schon zu 100 Prozent?
Was hören die Tänzer*innen während des Stücks?
Während der rund einstündigen Begegnung bekommen die Tänzer*innen eine Anleitung über In-Ear Kopfhörer, die sie mit Aufgaben durch die Performance führt. Die Aufgaben bauen aufeinander auf und sind eine Mischung zwischen Anleitung und Aufforderung zur Tanz-Improvisation. Bei beiden Tänzer*innen unterscheiden sie sich leicht. Die Stimme ist wie ein Coach, der die beiden beim Kennenlernen unterstützen will.
Kann ich erfahren oder hören, was die Aufgaben der Tänzer*innen sind?
Wenn Du Interesse hast, die gesprochene Anleitung zu hören, die die Tänzer*innen über Kopfhörer erhalten, kontaktiere uns bitte unter info@inter-actions.de.
Die Anleitung kannst du bald auch kaufen, um sie dann zum Beispiel mit Freund*innen zu Hause auszuprobieren.
Wurde für das Stück überhaupt nicht geprobt?
At the heart of it all lebt von spontanen Reaktionen und authentischer Improvisation. Deswegen wird das Stück nicht mit den Tänzer*innen der Performance vorab geprobt. Es ist trotzdem keine Spontan-Improvisation. Der Audio-Guide, der die Tänzer*innen durch die Vorstellung führt, wurde von dem Choreografen Edan Gorlicki gemeinsam mit den Tänzer*innen Lorenzo Ponteprimo und Charlie Petersen in mehrwöchigen Recherche-Proben entwickelt. Dabei stand die Frage im Vordergrund, welche Anleitungen es braucht, um eine authentische Begegnung mit Tanz zu ermöglichen, die für Tänzer*innen und das Publikum spannend ist. In mehreren Testläufen wurde der Audio-Guide dann mit unterschiedlichen Tänzer*innen geprobt. Es wurde also zur Vorbereitung getanzt, allerdings nicht von den Tänzer*innen, die Ihr heute auf der Bühne seht. Darüber hinaus gab es viele musikalische Proben, damit die Songs zum Gesamtsetting passen.
Welche Rolle spielt die Musik?
At the heart of it all ist ein Tanzstück mit Konzert. Dafür hat der Musiker Julian Kiely gemeinsam mit dem Produzenten Harrison McClary einen eigenen Soundtrack geschrieben. Die Songs begleiten die Vorstellung als Konzert und sind gleichzeitig wie eine eigene Reise durch das Thema und Anliegen des Stücks.
Gibt es die Songs auch online?
Im Moment noch nicht, aber die Lyrics kannst Du schon auf unserer Seite nachlesen. Übrigens könnt Ihr Julian Kiely an vielen Tagen auch live als Straßenmusiker in der Heidelberger Innenstadt erleben. Dann aber natürlich ohne Tanz 😉
Folge Julian Kiely auf Instagram! @kielyjulian
Wo kann ich mehr über Inter-Actions erfahren?
Wenn Du Dich für unsere Aktivitäten interessierst, kannst Du uns auf Instagram @interactions.hd folgen oder unsere Termine auf unserer Startseite nachlesen.