THE DANCE COMPANY – FREIE MITARBEITER*INNEN

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Stephanie Roser ist 1988 in Süd-Deutschland geboren. Tanzunterricht, Turnen, Aerobic, Klavier- und Gesangsunterricht und Musicalfilme prägten die athletisch-künstlerische Vision ihrer Kindheit. Ihre zeitgenössische Tanzausbildung erhielt sie 2005-2008 in Berlin (Tanzakademie Balance 1). 

Workshops und Trainingsreisen (USA, Senegal) erweiterten ihren tänzerischen Horizont. Seit 2011 ist sie zudem Pilates-Trainerin. Stephanie arbeitete mit zahlreichen Choreograf*innen der freien Tanzszene (PLAN MEE, Co.labs, Blomst, D. Hernandez-Garcia, SETanztheater, K. Erdmann-Rajski u.v.a.) und war auch in den Bereichen Oper (Bregenzer Festspiele, Staatsoper Stuttgart u.a.) und Installation (Sasha Waltz&Guests u.a.) engagiert. Sie choreografierte Kurzstücke für Tanzstudierende, Schauspiel und Jugendcompanien, sowie einige Soli, die für internationale Festivals in Stuttgart, Danzig und Erfurt nominiert wurden.  Zuletzt produzierte sie mit dem Filmschaffenden Boris Laible den Tanz-Kurzfilm „WOOD“ und mit der Schlagzeugerin Vanessa Porter das Stück „Capture“ von Jennifer Walshe für das ECLAT Festival für neue Musik in Stuttgart. Seit 2016 ist sie Teil des Kollektivs „Spiel.Werk“, in welchem diverse abendfüllende Produktionen entstanden, die sich zwischen Tanz, Pantomime, Zirkus und Theater bewegen. 2017-2020 war sie Teil des Teams der dazugehörigen Spielstätte. Als Tanzpädagogin durfte sie wertvolle Erfahrungen in Projektarbeiten mit minderjährigen Geflüchteten und Schulklassen sammeln, außerdem unterrichtete sie regelmäßig an Hobbytanzschulen. FLASHBACK ist das erste Stück, das sie zur Inter-Actions Tanzcompany brachte.

Foto: Mayra Wallraff

Paul Calderone ist ein kanadischer Tänzer, Choreograf und Komponist, der seit über einem Jahrzehnt in Deutschland lebt. Er trat als Solist mit dem Ballett am Rhein Düsseldorf, dem Ballett im Revier Gelsenkirchen und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe auf, wobei sein Repertoire von klassischem und neoklassischem Ballett bis hin zu zeitgenössischen Werken reicht. Neben seiner eigenen Bühnenkarriere hat Calderone seine eigene choreografische Sprache entwickelt, die Bewegung, Stimme und Klang miteinander verbindet und in theatralischen und interdisziplinären Kontexten, unter anderem am Volkstheater Karlsruhe, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und im Weltkunstzimmer Düsseldorf, präsentiert wurde. In den letzten Jahren hat er sich auch als Komponist elektronischer Musik für Tanz und Theater etabliert und arbeitet mit Choreograf*innen und Compagnien in ganz Europa zusammen. Seine Musik war in Produktionen wie Marguerite Donlons Elementary Particles, Romeo und Julia und Orlando sowie Edan Gorlickis Softer Skills zu hören und ist Ausdruck seines sein Interesses am Zusammenspiel von Körperlichkeit, Rhythmus und Atmosphäre.

 

Grit Impression

Cecilia Ponteprimo ist freie Tänzerin, Choreografin, Tanz- und Yogalehrerin. Sie wurde 1994 in Turin (IT) geboren und studierte an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten (AHK), wo sie 2017 ihren Abschluss machte und in Stücken von Igor&Moreno, Loic Perela, Liat Waysbort & Grainne Delaney, Cecilia Moisio, Nadia Bekker, Lester Arias Vicuña, Heidi Veirthaler und Giulio D’Anna tanzte.

Sie war zwei Jahre lang Mitglied der niederländischen Kompanie „DE STILTE“ (2016-2018) und begann danach ihre freiberufliche Karriere in Deutschland. Ihre Basis ist die Rhein-Neckar-Region von wo aus sie in verschiedenen Städten arbeitet, u.a. mit Maura Morales, Paolo Fossa, Minka Marie Heiss, Martina la Bonté, Fabian Cohn, Domenico Strazzeri, Amelia Eisen, Jonas Frey, Miriam Markl, Julie Pécard, Lorenzo Ponteprimo und Darja Reznikova, während sie auch eigene Tanzstücke erarbeitete und zeigte. 2021 beteiligte sie sich an der Gründung von FLUX e.V. zur Stärkung der Sichtbarkeit der freien Tanzszene in der Rhein-Neckar-Region. 2022 nahm sie an ATALANTAS teil, einem Tanzprojekt zwischen Montpellier (FR) und Mannheim (DE), produziert von der Compagnie Didier Théron und dem EinTanzHaus in Mannheim.

(c) DeDa Productions

Foto Lorenzo

Lorenzo Ponteprimo kam mit neun Jahren über den HipHop zum Tanz. Er blieb neugierig und eignete sich die unterschiedlichsten Stile und Disziplinen an, bis er 2011 schließlich zu CODARTS ging, der Contemporary Dance Academy in Rotterdam. Sein Praxissemester führte ihn als Tänzer zu Conny Janssen Danst. Nach einem Engagement bei Nanine Linning am Theater Heidelberg blieb er in der Stadt und arbeitet von dort aus in ganz Europa als Choreograf, Lehrer und Tänzer, unter anderem mit Domenico Strazzeri, Ricardo Fernando, Éric Trottier, Eva Borrmann sowie seit 2018 mit Edan Gorlicki. 2018 war er darüber hinaus Teil des Mentoring-Programms GUMMITWIST am Theater Felina-Areal in Mannheim. Seine Arbeiten wurden unter anderem bei der Tanzbiennale in Heidelberg und beim Tankturm Fest 2017 gezeigt. Weitere Choreografien schuf für die Strado Compagnia Danza in Ulm (2018) sowie für verschiedene Tanzschulen in Italien. 2019 absolvierte er einen Monat lang einen Intensivkurs bei David Zambrano in Brüssel. Seine Zusammenarbeit mit Edan Gorlicki begann 2018 mit dem Stück SEXLESS BABE.

Mareike Villnow wurde 1999 in Frankfurt geboren und ist in Ober Wöllstadt bei Frankfurt aufgewachsen. Schon als Kind interessierte sie sich sehr für Bewegungen und Musik. Sie besuchte Kindertanz-, Gymnastik-, Akrobatik- und Saxophon-Stunden und fand letztendlich so ihre Passion für Tanz. Obwohl sie im Kindesalter mit Ballett anfing, verliebte sie sich später in die Urbanen Stile. Dies gab ihr die Möglichkeit, von festen Formen und Strukturen loszulassen und sich frei zu entfalten. Mit 17 Jahren half sie in einigen Tanzschulen aus und fing an, regelmäßig Unterricht als Hip Hop Trainerin zu geben. Von 2019 bis 2022 machte sie eine Ausbildung in Mannheim zur Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin an einem Berufskolleg für zeitgenössischen Tanz. In dem Studium experimentierte und vereinte sie die ihr bekannten Stile mit zeitgenössischem Tanz und schaffte für sich somit ganz neue Bewegungsmöglichkeiten. Zeitgleich arbeitete sie als freiberufliche Tänzerin/Performerin an Projekten außerhalb des Studiums, unter anderem für Firmen wie „Continental“, „Ubisoft“ und „R+V Versicherung“, aber auch im „Theater Felina Areal“ und dem Mannheimer „Kulturtragfläche e.v.“.

Nach ihrem Abschluss entschied sie sich, ihre Erfahrungen zu erweitern, indem sie an dem 8-monatigen zeitgenössischen Programm „Art Factory International“ in Italien teilnahm. Hier kam sie in Berührung mit Repertoire von verschiedenen Companies & Choreograf*innen wie William Forsythe, Ultima Vez und Crystal Pite. Im Zuge des Programms schloss sie ein Zertifikat in „Corpo Poetico“ ab, welches sich auf die künstlerische Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung fokussiert.

Foto Harrison

Harrison McClary hat bereits in mehreren Produktionen mit Inter-Actions zusammen gearbeitet, Nachdem er im Rahmen von IMPACT sein Debüt in der Tanz- und Theaterwelt als Komponist hatte, wurde vierstündige Produktion RE-COVER ein etwas anderes Nachfolgewerk. Hier sah sich Harrison in der Rolle eines Kurators, der den Soundtrack für und mit jedem einzelnen Darsteller kreieren sollte. Das Endergebnis klingt eher wie eine Collage als ein konzeptionelles Werk: Home-Made Voice and Text Recordings der Tänzer, zartes Gitarren-Geklimper, filmisch-atmosphärischer Ambient und ein bisschen  Techno, ganz abgesehen von kurzen Ausflüge in die 80er und in die Stille.

Julia Headley-Rohmann ist eine in Barbados geborene Kreativ- und Organisationsfachfrau mit Sitz in Mannheim. Mit einem Hintergrund in Performance und Produktion verbindet sie künstlerische Vision mit organisatorischem Geschick, um kulturelle Projekte zum Leben zu erwecken. Julia setzt sich leidenschaftlich für Zusammenarbeit, interkulturellen Austausch und die Rolle der Künste in der
Gemeinschaftsentwicklung ein. FLASHBACK ist ihre erste Zusammenarbeit mit der Inter-Actions Dance Company. 

Sade Mamedova (Tanz) ist Performerin, Choreografin, Lehrerin und Mentorin und lebt in Mannheim. Nach einer ersten Ausbildung als Tänzerin in Moskau zog sie nach Deutschland, um an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main ihren Bachelor-Abschluss zu machen. Im Anschluss sammelte sie vielfältige Arbeitserfahrungen sowohl an Staatstheatern als auch bei freien Projekten und trat für einige der gefragtesten Choreograf*innen und Kompanien in Europa auf. Im Laufe ihrer Karriere wurde Sade für ihre tänzerische und choreografische Arbeit bei renommierten Wettbewerben und Festivals ausgezeichnet, darunter der Internationale Choreografiewettbewerb in Kopenhagen, der Internationale Wettbewerb für Choreografen in Hannover und Meimage Dance Taiwan. Für das Projekt For sure it will be fine arbeitete sie 2024 zum ersten Mal mit Edan Gorlicki und Inter-Actions zusammen.

Darüber hinaus hat Sade schon immer eine Leidenschaft für das Unterrichten und Mentoring gehabt. Sie glaubt an die Unterstützung der nächsten Generation von Tänzer*innen und bietet regelmäßig Workshops und Kurse mit einem starken Fokus auf
Bodenarbeit und Erhaltung der Körperkraft an.

Foto (c) Marina Terechov

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Grit ImpressionKyle Patrick begann seine Leidenschaft für den Tanz in seiner karibischen Heimat Sint Maarten an der Motiance Dance School im Jahr 2004 zu professionalisieren. Im Jahr 2007 wurde er an der Fontys Dance Academy in Tilburg aufgenommen. An der Codarts Dance Academy in Rotterdam erlangte er schließlich 2011 seinen Bachelor-Abschluss. Das Schicksal hatte seinen Weg mit dem von Nanine Linning ein Jahr zuvor gekreuzt, in Form eines Praktikums in ihrem damals neu gegründeten Ensemble am Theater Osnabrück. 2012 zog es Kyle weiter in die neue Stadt der Kompanie, nach Heidelberg. Während er der Compagnie weiterhin eng verbunden ist, begann er 2016 freiberuflich zu arbeiten und ist seitdem in Berlin zu Hause. Bis heute hat sich Kyles Zusammenarbeit mit Linning auf die Rolle des Produktionsassistenten ausgeweitet – für Aufträge des Stadttheaters Bielefeld ANIMA OBSCURA & des Bayerischen StaatsBalletts DUO. Und zuletzt bei den Workshop-Wochen der Boswiler Akademie für Neue Musik „PerForm“.

(c) DeDa Productions

Grit Impression

Leonardo Rodrigues ist Tanzkünstler aus Salvador, Brasilien und lebt in Deutschland. Er arbeitete für zahlreiche Theater und Tanzkompanien in Europa, darunter als Performer für das Staatstheater Nürnberg, l’Opéra Comique in Paris, Grand Théâtre de Genève, Staatstheater Berlin, Staatstheater Darmstadt, Steptext Projects in Bremen. Zuletzt arbeitete Leonardo als Probenleiter für das Tanztheater Heidelberg zusammen mit dem künstlerischen Leiter Iván Pérez.

Derzeit arbeitet Leonardo als choreografischer Assistent und Outside Eye für die Kompanie CocoonDance in Bonn und Monthey, Schweiz. Im Bereich der Tanzpädagogik ist Leonardo Alumni der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, wo er seinen Master of Arts absolvierte. Zusammen mit Inter-Actions und Migration Hub Heidelberg erarbeitete er im Rahmen von #CreatorsForDiversity ein Projekt, das sich auf das Geschichtenerzählen marginalisierter Gruppen konzentrierte. Zurzeit arbeitet Leonardo an der Entwicklung von Tanzklassen als performative Praxis, die Strategien zur Entwicklung der Vorstellungskraft und zur Stärkung der Sinneswahrnehmung des Einzelnen einsetzt.

(c) DeDa Productions

Grit Impression Lauren Rae Mace ist Tanz- und Performancekünstlerin sowie Choreografin und Dramaturgin für Tanz (-theater).
Von 2013 bis 2021 war sie am Staatstheater Kassel engagiert und war Tänzerin, Proben- und Trainingsleiterin und schließlich Tanztheaterdramaturgin und -managerin für das Tanztheater unter Johannes Wieland. Sie arbeitete auch mit Gastchoreograf*innen zusammen, u.a. Helder Seabra, Tom Weinberger, Maxine Doyle und Chris Haring.

2022 erhielt sie eine Förderung vom NATIONALEN PERFORMANCE NETZ für die Konzeption von „DIE FLACHE ERDE“ – ein immersiver Tanz-Prototyp, der im August 2022 während der documenta fifteen uraufgeführt wurde.

Foto: DeDa Productions

Alexander Angel Niederdorf, besser bekannt als LXDario, wurde in Puerto Plata, einer Stadt in der Dominikanische Republik, geboren. Im Alter von 7 Jahren kam er nach Deutschland und wuchs hier auf, jedoch stets mit einer Verbindung zu seiner Heimat.

Seine erste Leidenschaft, das Tanzen, wurde ihn praktisch in die Wiege gelegt, den in der Dominikanischen Republik wächst man mit Musik und Tanz auf. Genau diese beide Leidenschaften sollten ihn auch in seiner Jugend prägen. Er besuchte verschiedene Tanzschulen und Workshops und konnte erste Erfahrungen auf der Bühne sammeln bei den Tanzstück „die Einbahnstraße“ und später übernahm er auch eine Hauptrolle beim Tanzstück „die Zeitreise“. Er war auch Teil zwei verschiedener Tanzformationen, mit der er an verschiedenen Wettkämpfen teilnahm und zusammen mit der Gruppe einige Erfolge feierte.

Sein Interesse für das Auflegen kam aufgrund etlicher Club besuche und führte ihn dazu, die Vibra DJ -Schule zu besuchen, um dort das Musik-Auflegen zu erlernen. Seine musikalische Reise führte ihn zu einer Residenz bei einer Partyreihe in Mannheim sowie Auftritten in verschiedenen Clubs der Region wie dem ehemaligen „Loft Club“ in Ludwigshafen, der „Disco Zwei“ und dem Club „dasZimmer“ in Mannheim.

Neben seinen künstlerischen Aktivitäten ist Alexander auch in der ehrenamtlichen Arbeit engagiert. Er ist aktiv im Queeren Zentrum Mannheim tätig und hilft dort bei der Organisation der Veranstaltung „Queerlactica“als Teil des Veranstaltungsteam. Zudem hat er sein eigenes Projekt ins Leben gerufen, die „Queer Dominican Night“, bei der er seine kulturelle Identität und sein Engagement für die Gemeinschaft miteinander verbindet.

Foto Ingo Jooß

Ingo Jooß ist Meister für Veranstaltungstechnik und seit 2010 freischaffend als Lichtdesigner tätig. In Zusammenarbeit mit dem israelischen Choreografen Itzik Galili entwarf er Lichtdesigns für die Litauische Nationaloper und Ballett sowie für das Theaterhaus Stuttgart. Mit der niederländischen Choreografin Nanine Linning arbeitete er an Projekten für die Staatstheater Stuttgart/das Stuttgarter Ballett, das Thüringische Staatsballett sowie für das Theater Heidelberg. Des Weiteren entstanden Lichtdesigns für das Festspielhaus Baden-Baden, das Stadttheater Pforzheim, das Wilhelma Theater Stuttgart, das Friedrichsbau Varieté Stuttgart sowie für das Hope Theater Nairobi. Darüber hinaus ist Ingo Jooß als Lichtdesigner für verschiedene freie Gruppen der Tanz- und Theaterszene in Stuttgart sowie im Raum Heidelberg/Mannheim tätig. „Re-Cover“ ist bereits die sechste Zusammenarbeit mit Edan Gorlicki.

http://ingojooss.com

Foto (c): Alexander Ehhalt

Foto Naomi

Naomi Kean wurde 1994 in Aachen geboren. Von früh auf hatte sie eine tiefe Verbindung zu Theater und Handwerk. 2014 bis 2018 studierte sie dann Kostüm- und Bühnenbild an der Toneelacademie Maastricht. Für knapp vier Jahre war sie feste Kostümassistentin am Theater und Orchester Heidelberg und ist seit Ende 2021 freischaffende Kostüm- und Bühnenbildnerin. Für die Produktion Molecular Scars und GRIT arbeitete Naomi Kean mit Inter-Actions zusammen.