INTER-ACTIONS DANCE COMPANY
Performance | At the heart of it all
Theater Rampe Stuttgart

Wir sind stolz und sehr glücklich darüber, die Förderung TANZPAKT Stadt-Land-Bund zu erhalten. Damit können wir über drei Jahre lang nachhaltige Netzwerke mit vielen spannenden Partner*innen in der Stadt Heidelberg aufbauen. Wir freuen uns über die Anerkennung durch Entscheidungsträger*innen in Stadt, Land und Bund. Wir bedanken uns sowohl beim Land Baden-Württemberg für die Förderung als auch bei der Stadt Heidelberg, die uns zukünftig mit institutionellen Mitteln unterstützt.

Gemeinsam mit über 60 Baden-Württemberger Institutionen hat es INTER-ACTIONS auf die Longlist von WIRKT geschafft. Aufgenommen wurden vorbildliche Beispiele, die in Kunst und Kultur gesellschaftlich wirksam sind. Oder wie das initiierende Institut für Kulturelle Teilhabe es sagt: “Wo Kulturelle Teilhabe mehr als ein abstraktes Schlagwort ist. Was Kultureinrichtungen und Vereine unternehmen, damit Kultur Wirkt!”

Mehr Infos und alle genannten Institutionen hier.

INTER-ACTIONS hat aktuell keinen eigenen Studioraum mehr, wirkt, probt und tanzt mit der Idee der FLOATING COMPANY weiter an unterschiedlichen Orten. Aktuelle Partner*innen sind TankTurm und Betriebswerk Heidelberg und der Heidelberger Kunstverein.

Mit INTER-ACTIONS hosts starten wir ein neues Performance-Programm im TankTurm und Betriebswerk. Im Fokus stehen Tanzproduktionen vielversprechender Talente der Rhein-Neckar-Region, die durch aktuelle Themen, interdisziplinäre Ansätze oder innovative Bewegungssprachen neue Perspektiven auf zeitgenössischen Tanz eröffnen und gezielt neue Zuschauer*innen für die Kunstform gewinnen möchten. Da wir aktuell keine eigenen Räumlichkeiten heben, vermitteln wir als „Floating Company” bereits seit Februar verschiedene Räumlichkeiten im BETRIEBSWERK und TankTurm Heidelberg  an lokale und regionale Bewegungskünstler*innen. Das Programm INTER-ACTIONS hosts ist Teil dieser Idee.

Im August waren wir mit der Forschungsresidenz How we float beim wunderschönen Theaternatur Festival  zu Gast.

Probentage uns gaben Zeit, intensiv zu forschen zu der Frage, wie wir es schaffen, in unseren künstlerischen Arbeiten, vielfältige Identitäten zuzulassen. Wie wirken Menschen aufeinander, zum Beispiel auf den ersten Blick? Wie lernen sie sich kennen und wie kann man vermeiden, dass sich Vorstellungen voneinander zu schnell festigen? Wie können wir auch nach dem ersten Kennenlernen neugierig und offen bleiben?

Für die Recherche mit dem Choreografen Edan Gorlicki und der Dramaturgin Eva-Maria Steinel waren an unterschiedlichen Tagen die Tänzer*innen Claudia Hierl, Amy Josh, Pihla Jaala, Katherine Rojas Contreras, Andrii Punko, Anna Fingerhuth, Libertad Esmeralda Iocco und Marcel Casablanca zu Gast und haben mit uns Begegnungen und Eindrücke im Tanz und im Gespräch ausprobiert und reflektiert. Im Austausch mit den Musiker*innen Julian Kieley und Harrison McClary hat auch die Frage eine Rolle gespielt, wie Musik diese Prozesse beeinflusst.

Durch eine Kurzpräsentation zwischen zwei Stücken des Theaternatur Festivals konnten wir an Ende der Residenzzeit auch in tieferen Kontakt mit dem Publikum gehen.

Die Residenz wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Wir sind sehr dankbar für alle Erfahrungen!